Beifuss
Beim Beifuss handelt es sich um ein eher unauffälliges, aber äußerst vielseitiges Kraut, das häufig an Wegesrändern, Wiesen und Böschungen zu finden ist. Die Pflanze ist auch unter dem Namen Beifuß bekannt und wird seit Jahrhunderten sowohl als bewährtes Heilkraut als auch als aromatisches Gewürz verwendet. Besonders in der traditionellen Küche darf Beifuss bei der Zubereitung einer klassischen Weihnachtsgans nicht fehlen. Fettreiche Speisen wie Gans, Ente, Schweinefleisch, deftige Fleischeintöpfe sowie Kohlgerichte werden durch die zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe des Beifusskrauts deutlich bekömmlicher und leichter verdaulich.
In erster Linie wird Beifuss in getrockneter und gerebelter Form angeboten, da sich so Aroma und Wirkstoffe optimal konzentrieren. Das getrocknete Kraut sollte stets luftdicht verschlossen, dunkel und kühl gelagert werden, um seine geschmacklichen sowie wohltuenden Eigenschaften langfristig zu bewahren.
Da Beifuss sein volles Aroma erst unter Hitzeeinwirkung entfaltet, sollte das Gewürz immer mitgegart werden. Idealerweise gibt man das Beifußkraut während des Kochens in einen Gewürzbeutel oder ein Teesieb, sodass es vor dem Servieren problemlos entfernt werden kann.
Das feinherbe, leicht bittere Aroma des Gewürzes erinnert geschmacklich an Minze und Wacholder und kann in der Küche sehr gut als Alternative zu Schnittlauch oder anderen Kräutern eingesetzt werden. Darüber hinaus lässt sich Beifuss auch als Tee genießen, der traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und Appetitlosigkeit unterstützend wirkt und das allgemeine Wohlbefinden fördern kann.
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